Toll gekämpft, dennoch verloren: Baumgartlinger und Prödl hatten in Lwiw das Nachsehen. (c) www.ffu.org.ua

Toll gekämpft, dennoch verloren: Baumgartlinger und Prödl hatten in Lwiw das Nachsehen. (c) http://www.ffu.org.ua

LWIW/UKRAINE. Mit einer Niederlage (1:3 im Februar in Holland) begann das völlig verkorkste Länderspieljahr, mit einer 1:2-Niederlage gegen die Ukraine endete es.

„Diese Mannschaft ist schwer zum einschätzen“, meinte Oleg Blochin, Teamchef der Ukraine im Vorfeld der Partie. Eine erste Überraschung gab es bereits bei der Aufstellung: Robert Almer, Düsseldorfs Nummer 2, bekam den Vorzug gegenüber Grünwald und Lindner. Der 27-Jährige lieferte einen soliden Einstand, bewahrte die ÖFB-Elf im ersten Match unter Neo-Teamchef Marcel Koller vor einer höheren Niederlage, musste aber dennoch zweimal hinter sich greifen: mit der ersten großen Chance (19.) gingen die Hausherren durch Stürmer Milewski nach einem Stanglpass von Aliew in Führung.

Österreich gab nicht auf, hatte mit Fortdauer der Partie im „Eiskasten“ Lwiw (es schneite) mehr Spielanteile und kam in der 71. Minute dank Twente-Star Marc Janko und Verteidiger Kutscher zum verdienten Ausgleich. Hektisch ging es im Finish zu: in einer Drangperiode des ÖFB sah Kutscher nach einer Tätlichkeit gegenüber Marko Arnautovic Gelb-Rot (81.), anschließend vergibt Bayern-Legionär David Alaba per Kopf (83.). 

In der Nachspielzeit zerstörte der eingewechselte Devic (er kam für Aliew) Kollers perfekten Einstand, als er zum 2:1-Siegtreffer für die Gelb-Blauen einnetzte. 

Autor: Hans Jürgen Gernot Miggl :: austrianstars@gmx.at