Jochen und Florian begeisterten mit einem urigen Auftritt. (c) ORF / Ali Schafler

Jochen Wörister und Florian Steiner begeisterten mit einem urigen Auftritt. (c) ORF / Ali Schafler

SECHSTE TV-SHOW. Bunt gemischt waren wieder die Performances der sechsten  Vorrunde. Das sind die neuen Halbfinalisten:

Jochen und Florian begeistern mit Kuhglocken und Ziehharmonika

Eine „urige“ Performance lieferten die zwei Salzburger Jochen Wörister und Florian Steiner: Mit ihren Kuhglocken und der Ziehharmonika konnten die beiden die Jury überzeugen und dem Publikum ihr langjähriges Hobby präsentieren. Jochen: „Wir beide üben unsere Talente schon relativ lange aus. Der Florian seit seinem siebenten Lebensjahr und ich dank einer Familientradition seit meinem achten Lebensjahr. Kennengelernt haben wir uns vor 15 Jahren in einer Volkstanzgruppe.“ Und weiter: „Zum ‚Große Chance‘-Casting sind wir eigentlich eher spaßhalber gegangen und weil wir sehen wollten, wie so ein Casting abläuft. Wir wollten dort etwas Außergewöhnliches machen und hätten nie damit gerechnet, weiterzukommen.“ Ihre Pläne für das Halbfinale: „Im Halbfinale werden wir mit den Glocken weitermachen und haben schon ein Stück zusammengestellt. Wir haben viele Ideen und werden einfach ein paar andere Stile mischen.“

Michaela Fischer singt sich ins Halbfinale

Michaela Fischers Gesang war top! (c) ORF / Ali Schafler

Michaela Fischers Gesang war top! (c) ORF / Ali Schafler

Mit ihrem Gesang konnte sie sowohl das Publikum als auch die Jury begeistern. Die 24-jährige Wienerin Michaela Fischer begann schon früh, ihrer Leidenschaft nachzugehen: „Meine Familie und ich, wir haben schon früher sehr viel Musik gehört und dazu getanzt und gesungen. Ich hab mir auch immer gerne die Castingshows im Fernsehen angesehen.“ Bei einer solchen wollte sie schon immer einmal mitmachen, fühlte sich aber noch nicht bereit dazu. Auch beim Casting zu „Die große Chance“ gab sie sich anfangs skeptisch: „Beim Casting selbst hatte ich kein Gefühl dafür, ob ich weiterkomme oder nicht. Ich habe mir gar nichts gedacht außer: Alles, was passieren soll, wird passieren. Natürlich habe ich mich dann sehr darüber gefreut, weiterzukommen.“ Für das Halbfinale hat Michaela schon etwas Einzigartiges vorbereitet: „Ich werde ein Lied singen, das es schon von einer anderen Sängerin gibt, aber mit meinem eigenen Text und auf Wienerisch.“

Mit seinem Gesang überzeugt auch Bernhard Reider die Jury

Bernard Reider ist auch im Halbfinale! (c) ORF / Ali Schafler

Bernard Reider ist weiter! (c) ORF / Ali Schafler

Auch Bernhard Reider wurde von der Jury ins Halbfinale geschickt und präsentierte seine „Hymne an die Zärtlichkeit“ mit dem Titel „Schlieaf her zu mir“. Der 53-jährige Oberösterreicher ist schon seit drei Jahrzehnten ein leidenschaftlicher Musiker: „Mit 15 Jahren hatte ich Gitarren- und Gesangsunterricht und habe so meine musikalische Karriere gestartet. Angefangen habe ich mit kabarettistischen Liedern und hatte dann schon kleinere Auftritte in Oberösterreich, aber auch in Wien.“ Zum „Große Chance“-Casting mussten ihn seine weiblichen Fans überreden: „Beim Casting habe ich mich angemeldet, weil viele Bekannte, vor allem weibliche, von dem Lied so berührt waren und gemeint haben, dass ich es einfach machen muss. Wettbewerbe waren mir bisher fremd, außerdem habe ich mich für dafür viel zu alt empfunden. Aber die Damen haben mir immer gesagt: ‚Das Alter ist nicht entscheidend.’“ Für das Halbfinale hat der Musiklehrer einen großen Plan: „Das nächste Lied möchte ich unbedingt vor großem Publikum singen, egal ob ich jetzt weiterkomme oder nicht. Für mich ist es das Schönste, auf dieser großen Bühne, vor der Jury und vor so vielen Menschen zu singen. An das Finale denke ich jetzt einmal noch gar nicht.“

Das Saalpublikum wählt Ilja und Christoph ins Halbfinale

Dank Publikumsvoting vor Ort sind auch Ilja und Christoph weiter! (c) ORF / Ali Schafler

Dank Publikumsvoting vor Ort sind auch Ilja und Christoph weiter! (c) ORF / Ali Schafler

Die zwei Ballakrobaten Ilja und Christoph konnten das Publikum mit ihrer beeindruckenden Footbag-Performance überzeugen. Ilja begann schon früh, diese Sportart auszuüben: „Ich habe vor circa acht Jahren begonnen, Footbag zu spielen, und Christoph vor sechs Jahren. Damals gab es in meiner Schule eine kleine Werbekampagne, bei der wir umsonst Footbags bekommen haben. Da habe ich angefangen zu kicken und bin dann dabei geblieben. Gemeinsam spielen wir seit ungefähr einem Jahr. Kennengelernt haben wir einander durch die Footbag-Szene, die sehr klein ist.“ Mit ihrer Teilnahme bei „Die große Chance“ wollen die beiden vor allem ihre Sportart präsentieren, die in Österreich vielen Menschen noch nicht bekannt ist. Mit dem Casting betraten beide Neuland: „Das Casting war sehr spannend, und wir waren beide ziemlich nervös, aber sehr froh im Nachhinein. Für uns war es wirklich eine Überraschung, dass wir weitergekommen sind. Am Anfang haben wir schon gedacht, dass wir gute Chancen haben, aber es gab sehr viele und sehr gute Konkurrenten.“ Über ihre Pläne im Halbfinale verraten die beiden: „Wir sind gerade dabei, unsere Show zusammenzusetzen, und haben noch sehr viele Ideen. Wir werden viel Neues machen und noch kreativer sein.“