Shakiras WM-Song "Waka Waka" war die richtige Wahl für die 12-jährige Chiara Kerper. Das Musiktalent geht ab Oktober als eine von 24 Halbfinalisten in die Recall-Shows. (c) ORF / Ali Schafler

Shakiras WM-Song "Waka Waka" war die richtige Wahl für die 12-jährige Chiara Kerper. Das Musiktalent geht ab Oktober als eine von 24 Halbfinalisten in die Recall-Shows. (c) ORF / Ali Schafler

ORF-TALENTESUCHE. Urbanes Tanztheater, Schleuderakrobaten, eine Kabarettistin und ein junges Gesangstalent – weitere vier Plätze für das Halbfinale von „Die große Chance“ wurden bei der zweiten von sechs Castingshows vergeben. Drei davon bestimmten die Juroren Zabine, Karina Sarkissova, Sido und Bernhard Paul.

Sie wählen die Kabarettistin Lydia Prenner-Kasper, die junge Sängerin Chiara Kerper und Alexander Wengler für seine urbane Tanztheater-Darbietung weiter in die nächste Runde. Den vierten Starter für die Live-Shows wählte wie immer das Saalpublikum, das sich für die Schleuderakrobatiktruppe „The Freaks“ entscheidet.

Die drei Halbfinalshows stehen ab 21. Oktober 2011 jeweils freitags um 20.15 Uhr live auf dem Programm von ORF eins. Wer schließlich bei „Die große Chance“ als Sieger mit 100.000 Euro belohnt wird, das entscheidet sich beim Finale am 11. November live in ORF eins.

Chiara Kerper sichert sich mit „Waka Waka“ die Stimmen der Jury 

Die Gymnasiastin Chiara Kerper wurde von der Jury ins Halbfinale gewählt. (c) ORF / Ali Schafler

Die Gymnasiastin Chiara Kerper wurde von der Jury ins Halbfinale gewählt. (c) ORF / Ali Schafler

Die 12-jährige Gymnasiastin aus Niederösterreich singt schon „seit ich denken kann. Da gibt es eigentlich keinen Anfang. Das erste Mal auf einer Bühne bin ich mit fünf Jahren gestanden.“ Über ihre Bewerbung bei der „großen Chance“: „Den Tipp hat mir eine Freundin gegeben, die einen Aufruf im Fernsehen gesehen hat. Und so bin ich zum Casting in Wien gegangen.“ Bei der Show überzeugte sie die Jury mit ihrer ganz eigenen Interpretation von Shakiras „Waka Waka“: „Ich habe zwar nicht wirklich ein Vorbild, aber der Song gefällt mir einfach gut.“ Auf der Bühne begleitet sich Chiara selbst am Klavier: „Ich spiele erst seit einem Jahr und habe einfach herumprobiert und dann meine eigene Version aus dem Song gemacht.“ Singen ist für Chiara „mein schönstes Hobby! Das mache ich, wenn ich von meinen Hausübungen müde bin, um mich zu entspannen.“ Über ihren großen Auftritt: „Ehrlich gesagt habe ich zuerst nicht damit gerechnet, weiter zu kommen. Aber als die Jury dann so begeistert von mir war, habe ich schon gedacht, dass ich es schaffen könnte.“ Bis zum Halbfinale, bei dem sie wieder mit einer eigenen Version eines Popsongs an den Start gehen möchte, wird sie noch „auf alle Fälle viel üben. Und vor dem Auftritt ganz viel trinken – das schmiert die Stimme.“

Kabarettistin Lydia Prenner-Kasper überzeugt die Jury mit viel Schmäh

Die Gymnasiatin Chiara Kerper wurde von der Jury ins Halbfinale gewählt. (c) ORF / Ali Schafler

Mit einer kurzweiligen Performance kam Lydia Prenner-Kasper weiter. (c) ORF / Ali Schafler

Die 28-jährige Wienerin ließ sich für ihre kabarettistische Gesangseinlage über die „Freuden der Elternschaft“ von ihren beiden Töchtern sowie Kindern und Eltern in ihrem Umfeld inspirieren. Lydia Prenner-Kasper: „Ich mache schon seit früher Kindheit immer wieder kreative Kabarett-Einlagen bei Feiern. So richtig ging es für mich aber erst heuer im Mai los, als ich einen Jungkabarettisten-Wettbewerb gewinnen konnte. Bei der ‚großen Chance‘ habe ich mich beworben, weil ich dann auch wissen wollte, ob mein Schmäh auch wo anders ankommt.“ Vor ihrem Auftritt war sie „voller Vorfreude auf das Publikum und auf die Jury – es ist immer spannend zu sehen, ob man die Leute zum Lachen bringt und ob sie das gut finden, was man ihnen zeigt. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, weiter zu kommen.“ Für das Halbfinale hat sie „schon ein paar Dinge im Kopf und jetzt schaue ich, was sich davon gut umsetzen lässt.“

Alexander Wengler punktet mit einer Tanzperformance bei der Jury

Der 27-jährige Vorarlberger ist schon seit vielen Jahren begeisterter Tänzer und Bühnendarsteller. Aus diesen beiden Leidenschaften entwickelte er auch seinen ganz eigenen Stil „Dacting“, der sowohl Tanz (Dance) als auch Schauspiel (Acting) beinhaltet: „Ich habe nach einer Ausdrucksform gesucht, mit der ich Dinge kommunizieren kann und bei der ich authentisch bleibe. Es hat für mich einige Jahre gedauert, diesen Stil zu finden.“

Tanzte sich eine Runde weiter: Alexander Wengler. (c) ORF / Ali Schafler

Tanzte sich die nächste Runde: der Vorarlberger Alexander Wengler. (c) ORF / Ali Schafler

Und weiter: „Ich hatte immer das Gefühl, dass, wenn ich auf eine Bühne gehe, dann muss ich auch etwas zu sagen haben.“ Bei der „großen Chance“ überzeugte er mit einer sehr persönlichen Performance, die er seinem Vater gewidmet hat, der es nicht schafft, mit dem Rauchen aufzuhören: „Ich wollte dieses Medium auch dazu nutzen, meinem Vater sehr emotional einen Anstoß zu geben.“ Nach seinem Auftritt berichtet Alexander Wengler: „Ich wusste nicht wie die Jury auf meine Performance reagiert – dass ich weiter bin, ist für mich eine Bestätigung dafür, dass ich mich am richtigen Weg befinde.“

„The Freaks“ ziehen mit Schleuderakrobatik das Saalpublikum auf ihre Seite

Vom Saalpublikum wird die niederösterreichische Schleuderakrobatiktruppe The Freaks ins Halbfinale gewählt. Die sieben Burschen und sieben Mädchen aus Niederösterreich trainieren seit zwei Jahren miteinander. Sprecher O.C. Ono: „Wir haben uns im Turnverein und in der Sportschule kennengelernt und sind so zur Akrobatik gekommen. ‚Die große Chance‘ wollten wir auch dazu nutzen, um unsere Bekanntheit zu steigern und einem breiten Publikum zu zeigen, was wir so drauf haben.“ Und nach der gelungenen Performance weiter: „Wir sind unheimlich stolz, weil wir ja alle nur Schüler und Studenten sind und auch nur einmal in der Woche trainieren.

Das Saalpublikum war begeistert von den "Freaks". (c) ORF / Ali Schafler

Das Saalpublikum war begeistert von der schrägen Schleuderakrobatiktruppe "Freaks". (c) ORF / Ali Schafler

Die Motivation für die Live Show ist auf jeden Fall riesengroß.“ Für das Halbfinale verspricht er: „Wir wollen uns auf jeden Fall steigern. Wir haben auch noch einige Highlights auf Lager, die wir uns extra aufgehoben haben. Wir sind also das Risiko eingegangen, beim ersten TV-Auftritt noch nicht alles herzuzeigen.“

„Die große Chance“ im Internet

Alles über „Die große Chance“ liefert auch das Internet: http://diegrossechance.ORF.at bietet die kompletten Auftritte aller Kandidaten exklusiv als Video, Slideshows mit den besten Fotos, Votings sowie alle Infos rund um Kandidaten, Moderatoren und Jury. Die ORF-TVthek (http://TVThek.ORF.at) bringt alle Shows vom Casting bis zum Finale als Live-Stream und Video-on-Demand, und http://insider.ORF.at hält u. a. Newsletter für die Fans bereit. Wer bei einer der Aufzeichnungen im Studio dabei sein möchte, hat unter ticktes.ORF.at die Gelegenheit, Tickets zu erwerben.