Chris Kiliano (Luftakrobaten), Floor Roc Kidz Dance School (Tänzer), Awoba Bagshaw Macheiner (Sängerin) und Marcel Huber (Sänger) konnten die Jury überzeugen. (c) ORF / Milenko Badzic

Chris Kiliano (Luftakrobaten), Floor Roc Kidz Dance School (Tänzer), Awoba Bagshaw Macheiner (Sängerin) und Marcel Huber (Sänger) konnten die Jury und das Saalpublikum überzeugen. (c) ORF / Milenko Badzic

CASTING-SHOW-AUFTAKT. Sänger, Tänzer und ein Akrobat – die ersten Plätze für das Halbfinale von „Die große Chance“ wurden bei der ersten von sechs Castingshows vergeben. Drei davon bestimmten die Juroren Zabine, Karina Sarkissova, Sido und Bernhard Paul. Sie wählten die Sängerin Awoba Bagshaw Macheiner, die Tänzer der Floor Roc Kidz Dance School und den Luftakrobaten Chris Kiliano weiter in die nächste Runde. Den vierten Starter für die Live-Shows wählte das Saalpublikum, das sich für Sänger Marcel Huber entschied.

Die drei Halbfinalshows stehen ab Ende Oktober 2011 jeweils Freitag um 20.15 Uhr live auf dem Programm von ORF eins. Wer schließlich bei der „Großen Chance“ als Sieger mit 100.000 Euro belohnt wird, das entscheidet sich beim Finale Mitte November live in ORF eins.

Awoba Bagshaw Macheiner singt sich in die Herzen der Jury

Die Wiener Sängerin Awoba stammt aus Nigeria und sang sich mit „I Have Nothing“ ins Halbfinale. Dass sie mit einem Titel von Whitney Houston an den Start geht, stand für sie außer Frage: „Whitney Houston war immer meine Passion und mein Vorbild. Ich singe schon seit 15 Jahren und versuche dabei immer auch meine eigenen Gefühle miteinzubringen.“ Von der „Großen Chance“ hat sie im TV erfahren: „Ich habe im Fernsehen gesehen, dass Talente gesucht werden. Da ich immer Zweifel an meinem eigenen Talent hatte, wollte ich einmal schauen, was die Jury dazu sagt und mir so vielleicht auch eine Bestätigung abholen.“ Nach ihrem Auftritt zeigt sich Awoba begeistert: „Es war unglaublich. Am Anfang war ich nervös und dann bin ich auf diese schöne Bühne gekommen – und es war einfach ein Wahnsinn. Und ich kann es noch gar nicht glauben, das ist einfach überwältigend.“

Die Floor Roc Kidz Dance School tanzt sich ins Halbfinale

Die zwölfköpfige Truppe der Floor Roc Kidz Dance School aus Dornbirn in Vorarlberg beeindruckte die Jury mit einer tempogeladenen, bunten und abwechslungsreichen Performance. Sprecher Mike nach der gelungenen Qualifikation für das Halbfinale: „In der ersten Show war unser Thema Zirkus. Von der Jury haben wir zwar Kritik für unser Styling bekommen, aber wir finden, dass das schon dazugepasst hat.“ Für den nächsten Auftritt verspricht Mike Abwechslung: „Es ist klar, dass im Halbfinale jetzt etwas ganz anderes kommen wird.“

Luftakrobat Chris Kiliano beeindruckt die Jury an den „Strapaten“

Chris Kiliano überzeugt mit seiner waghalsigen Luftakrobatiknummer an den sogenannten „Strapaten“. Der 24-jährige Akrobat aus Deutschland, der beruflich und auch privat regelmäßig in Österreich ist, trainiert seit rund sechs Jahren täglich an den beiden von der Decke hängenden Bändern: „Ich habe mir nichts sehnlicher gewünscht, als ins Halbfinale zu kommen. Ich war mir aber nicht sicher und habe dann während der Aufzeichnung sehr daran gezweifelt.“ Und weiter: „Ich habe schon sehr lange auf meine große Chance gewartet, jetzt werde ich natürlich alles daran setzen, diese im Halbfinale auch zu nutzen. Für die nächste Runde habe ich mir schon einige ausgefallene und spektakuläre Sachen überlegt – showtechnisch und akrobatisch werde ich mich auf jeden Fall noch steigern.“

Marcel Huber überzeugt mit seinem Song „But I“ das Saalpublikum

Vom Saalpublikum wird Marcel Huber ins Halbfinale gewählt. Der 26-jährige Vorarlberger kommt aus Lustenau und arbeitet halbtags, damit er mehr Zeit für seine Musik hat, als Verkaufsberater. In der Show überzeugt der Sänger mit seiner Eigenkomposition „But I“: „In dem Song, den ich vor eineinhalb Jahren geschrieben habe, geht es um Glauben und Vertrauen an sich selbst – also eigentlich sehr passend für die Show.“ Zu singen begann Marcel mit 18 Jahren, bis vor fünf Monaten noch in einer Band und seither als Solokünstler. Zum Casting kam er „weil ich wollte, dass mich ein breites Publikum sieht. Außerdem wollte ich die Kritik hören, um zu sehen, was ich verbessern kann.“ Über seinen Aufstieg ins Halbfinale: „Ich habe es gehofft, aber da die Konkurrenz sehr stark war, habe ich nicht damit gerechnet. Jetzt bin ich einfach glücklich, dass ich es geschafft habe. In der nächsten Runde werde ich wieder einen eigenen Song präsentieren. Einen ziemlich langsamen, den ich vor drei Wochen in Griechenland geschrieben habe und an dem ich noch feile.“

„Die große Chance“ im Internet

Alles über „Die große Chance“ liefert auch das Internet: http://diegrossechance.ORF.at bietet die kompletten Auftritte aller Kandidaten exklusiv als Video, Slideshows mit den besten Fotos, Votings sowie alle Infos rund um Kandidaten, Moderatoren und Jury. Die ORF-TVthek (http://TVThek.ORF.at) bringt alle Shows vom Casting bis zum Finale als Live-Stream und Video-on-Demand, und http://insider.ORF.at hält u. a. Newsletter für die Fans bereit. Wer bei einer der Aufzeichnungen im Studio dabei sein möchte, hat unter http://tickets.ORF.at die Gelegenheit Tickets zu erwerben.