Adele Neuhauser (r.; hier auf einem Szenenfoto aus 'Novotny und Maroudi' ist wieder mit dabei. (c) ORF / Thomas Jantzen

Serien-Star Adele Neuhauser (r.; hier auf einem Szenenfoto aus 'Novotny und Maroudi') ist wieder mit dabei. (c) ORF / Thomas Jantzen

START DER DREHARBEITEN. Vom „Tatort“ in Wien zum „Todesfall“ am Mondsee – Publikumsliebling Adele Neuhauser ist seit Dienstag, dem 6. September 2011, wieder Teil des illustren ORF-Miss-Marple-Quartetts, das nach Begräbnissen das Nachforschen einfach nicht lassen kann. Schließlich wittern die „Begräbnisfreundinnen“ hinter jedem Todesfall eine Mordsgeschichte – und bei der Spurensuche stehen für die kantige Bäuerin Julie (Adele Neuhauser), die resche Wirtin Maria (Brigitte Kren) und die ambitionierte GemeindesekretärinSabine (Martina Poel) unkonventionelle Methoden auf der Tagesordnung. Doch die „Vier Frauen“ wären nicht die „Vier Frauen“, gäbe es da nicht eben auch noch eine vierte Frau. Denn neu sind bei der vierten Staffel der ORF-Krimiserie „Vier Frauen und ein Todesfall“ nicht nur die sechs kuriosen Fälle, die den illustren Hobby-Detektivinnen so manches Rätsel aufgeben, sondern auch die Besetzung: die traute Viersamkeit wird alsbald gestört, da Dorfärztin Lola (Julia Stinshoff) aus beruflichen Gründen den Ort verlassen muss. Doch mit der neuen Dorfbewohnerin Pippa, gespielt von Miriam Stein, ist für mörderisch gute Unterhaltung gesorgt – und so manches Geheimnis kann nun auch nicht mehr länger gehütet werden.

Andreas Prochaska und Wolfgang Murnberger inszenieren sechs neue Fälle

An der Seite der „Vier Frauen“ sind in weiteren Hauptrollen u. a. Michael Ostrowski als Marias Sohn Franzi und Sabines Ex bzw. Vater ihres gemeinsamen Kindes, Raimund Wallisch als tollpatschiger Gemeindepolizist, Charly Rabanser als launischer Dorfwirt, Nike van der Let, Georges Kern, Gerhard Greiner u. v. a. zu sehen. In Gastrollen stehen u. a. Ulrike Beimpold, Andreas Kiendl, Petra Morzé und Sabrina Reiter vor der Kamera. Die sechs Folgen zur vierten Staffel der skurrilen ORF-Krimiserie stammen aus der Feder des Kreativduos Uli Brée und Rupert Henning („Bauernopfer“, „Vitásek?“). Die Idee-Vorlagen zu den Folgen kommen wie bisher auch von Wolf Haas und Annemarie Mitterhofer. Für Regie zeichnen Andreas Prochaska (Folgen 1-3) und Wolfgang Murnberger (Folgen 4-6) verantwortlich. Die Dreharbeiten zur vierten Staffel der skurrilen ORF-Krimiserie „Vier Frauen und ein Todesfall“ mit sechs neuen Krimi-Abenteuern dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober.

Zu sehen sind die neuen Episoden voraussichtlich 2012 im ORF.

Adele Neuhauser: „Erfrischender, liebevoller und überaus witziger Einblick in die Abgründe menschlicher Machenschaften“

Nach rund dreijähriger Drehpause freut sich Adele Neuhauser nun besonders darüber, dass im Dorf Ilm wieder so einiges los ist: „Als die Dreharbeiten zur dritten Staffel zu Ende gingen, habe ich von der Kostümabteilung eine Jacke und einen Rock von Julie Zirbner gekauft. Ich habe diese zwar privat nie getragen, aber so blieb Julie für mich am Leben. Ich habe sie nie ganz aus meinem Herzen gelassen und bin jetzt froh und begeistert, dass man sich wieder für die Fortsetzung der Serie entschieden hat. Die ‚Vier Frauen‘ geben einen so erfrischenden, liebevollen und überaus witzigen Einblick in die Abgründe menschlicher Machenschaften. Den Zuschauer erwarten sehr überraschende Wendungen – besonders was die Figur Julie Zirbner betrifft. Mehr kann ich aber leider nicht verraten. Nur eines: Es wird auf alle Fälle wieder sehr unterhaltsam! Dafür garantieren die herrlichen Bücher, die wunderbaren Kollegen und die beiden großartigen Regisseure, Andreas Prochaska und Wolfgang Murnberger, die beide schon in der ersten Staffel Regie geführt haben.“

Details zum Inhalt

In sechs weiteren Folgen rufen wieder Morde im idyllischen Dorf Ilm die vier Begräbnisweiber als Ermittlerinnen auf den Plan. Doch ihre traute Viersamkeit wird gestört durch einen „Kunstfehler“ der Ärztin (Julia Stinshoff), die daraufhin den Ort verlässt. Gleichzeitig trifft aber eine junge Frau namens Pippa (Miriam Stein) im Dorf Ilm ein. Sie ist auf der Flucht vor ihren Eltern, da sie das gesamte private Schwarzgeld ihres Vaters von einem Schweizer Konto per Internet an eine wohltätige Vereinigung überwiesen hat. Und zusätzlich ist sie auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, denn ihre deutschen Eltern haben sie nach der Geburt adoptiert. Ihr Erscheinen fällt mit den ersten Todesfällen zusammen, also kommt sie in den Verdacht, eine Serienmörderin zu sein. Weniger im Aussehen als im Selbstbewusstsein hat sie eine Ähnlichkeit mit Julie (Adele Neuhauser), und der Satz: „Ich glaube nicht, dass der eines natürlichen Todes gestorben ist“ geht ihr auch ganz selbstverständlich über die Lippen. Und so bricht eines Tages Julies großes und tragisches Geheimnis auf und stellt sie in aller Öffentlichkeit des Dorfes Ilm bloß

Doch alles findet wie immer seinen rechten Weg, und Pippa wird im Dorf zum akzeptierten Mitglied der sonderlichen Gesellschaft und die neue Vierte im Bunde der kriminalistischen Frauen. Im Dorfgefüge von Ilm tut sich auch einiges, seitdem Frau Nothdurfter ihrem Mann das Bürgermeisteramt abgenommen hat. Sie will dem Ort einen Stellenwert in der Tourismusszene und einen internationalen Ruf verpassen. Dazu ist ihr jede Aktion recht, ohne Gespür für Peinlichkeiten. Und der Wirt Salchegger (Charly Rabanser) plant die Aufführung der Ilmer Passionsspiele, im Gedenken an seinen Urururgroßvater, der dabei zu Tode kam. Der ehemaligen Pfarrer Raphael Dorn (Harald Schrott), der wegen seiner Beziehung zu Julie das Amt quittiert hat, soll die Hauptrolle Jesus übernehmen und findet damit endlich einen Job, der seiner Ausbildung entspricht. Und auch Franzi (Michael Ostrowski) setzt seinen Weg als Haubenkoch mit seinem Vater und ehemaligen Bürgermeister Pepperl Nothdurfter (Georges Kern) an der Seite fort und entdeckt die totale „Naturküche“ als Wanderung durch den Wald.

„Vier Frauen und ein Todesfall“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von DOR Film, mit Unterstützung des Landes Oberösterreich.