Die Adria Wien, Österreichs größtes Public Viewing gegen den WM-Dritten, war fest in deutscher Hand. (c) www.migglpictures.at

Die Adria Wien am Donaukanal, Österreichs größtes Public Viewing gegen den WM-Dritten, war fest in deutscher Hand. (c) http://www.migglpictures.at

WIEN. Selten war ein Sommer so verkorkst für den ÖFB wie der heurige: das U20-Team schied sang- und klanglos bereits in der Vorrunde der Weltmeisterschaft in Kolumbien (Südamerika) aus, das „Flaggschiff“ A-Team schlittert von einer Pleite in die nächste.

Die einzige Konstante im A-Team: Didi Constantini. Der Tiroler bekleckerte sich aber nicht gerade mit Ruhm, als er eine Pressekonferenz im Zuge des Deutschland-Spiels vorzeitig abbrach und dabei unschöne Worte seiner Kollegen Zsak und Wohlfahrt gegenüber einen Internet-Redakteur fielen …

Dann das 2:6 gegen Deutschland: Chaos ist noch die harmloseste Umschreibung für das Dabakel in Gelsenkirchen.

Jetzt warten die Türken!

Dass nun ausgerechnet die Krisen-Türken ins Happel-Oval pilgern, bedeutet nicht unbedingt Gutes: im März verlor man das erste Duell in der Fenerbahce-Arena mit 0:2, im November 2001 ging man auswärts in der Barrage in Istanbul gar mit 0:5 unter.

Autor: Hans Juergen Gernot Miggl :: austrianstars@gmx.at