Roman Kienast erlöste spät die Fans. (c) www.migglpictures.at

Roman Kienast erlöste spät die Fans. (c) http://www.migglpictures.at

GRAZ. Georgische Klub scheinen dem SK Sturm wohl zu liegen: nachdem Franco Fodas Truppe im letzten Jahr Dinamo Tiflis eliminierte, kamen die Blackies heuer gegen den aktuellen Meister FC Sestaponi wieder weiter. Anders als im Vorjahr war das Aufeinandertreffen in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA-Champions-League alles andere als ein Spaziergang.

Kienast mit Goldtreffer

Die Ausgangslage: nach dem glücklichen 1:1 in Tiflis, genügte bloß ein torloses Remis zum Aufstieg. An diese Devise schien sich Österreichs ersatzgeschwächter Champion wohl zu halten, erst nach dem Seitenwechsel kamen die Grazer entschlossener vor das Tor von Schlussmann Kwaschwadse.

Bis zur 68. Minute mussten die gut 10.000 Fans, die trotz empfindlich erhöhter Ticketpreise in die UPC-Arena pilgerten, zittern: Sturm-Ass Roman Kienast überhob gekonnt Kwaschwadse – 1:0. Ein Tor mit dem Prädikat: ’sehenswert‘.

Anschließend drückten die Hausherren auf die (Vor-)Entscheidung, doch der eingewechselte Darko Bodul und abermals Roman Kienast vergaben. In der Nachspielzeit durfte auch Mario Haas noch etwas Europacup-Luft schnuppern, es blieb beim knappen Heimsieg.

Um in die Gruppenphase der Eliteliga einzuziehen, bedarf es aber im Play-Off (Hinspiel: 16. bzw. 17. August) einer stärkeren Leistung.

Autor: Hans Jürgen Gernot Miggl

Die Champions League Qualifikation im Detail:

SK Sturm Graz – FC Sestaponi 1:0 (0:0), Hinspiel: 1:1

UPC-Arena Graz, 10.000 Zuschauer, SR: Gautier (FRA)

1:0 Kienast (68.)

SK Sturm Graz: Gratzei – Ehrenreich, Dudic, Burgstaller, Popchadse – Wolf (85. Kainz), Weber, Muratovic, Hölzl – Szabics (74. Bodul), Kienast (92. Haas)

FC Sestaponi: Kwaschwadse – Aladaschwilli, Kobachidse, Oniani, Eliawe – Dauschwili (53. Gorgiaschwili) – Aptsiauri (76. Babunaschwili), Dsaria (79. Tsinamdswrischwili), Grigalaschwili – Gelaschwili, Dwali