TIFLIS (26.07.2011). Brütende Hitze (rund 36 Grad) in Georgiens Hauptstadt, desolate Rasenverhältnisse im Ausweich-Stadion (FC Sestaponis Heimstätte ist alles andere als Europacup-tauglich), der kurzfristige Ausfall von Ferdinand Feldhofer beim lockeren Training – die Vorzeichen standen für Sturm Graz denkbar schlecht. In Halbzeit 1 spielten nur die ‚Hausherren‘, vor allem Sturmspitze Dwali brachte die Grazer Abwehr rund um den erst 18-jährige Innenverteidiger Florian Neuhold ordentlich ins Schwitzen. Einziger Lichtblick: die Null (auf beiden Seiten) stand zur Pause, was nicht nur Experte Herbert Prohaska bei seiner Analyse schmeichelte.

Nach Seitenwechsel waren die Georgier wieder am Drücker, in Minute 74 passierte es dann: Gelashvili bezwang Sturm-Goalie Christian Gratzei – 1:0. Kurz darauf beinahe das 2:0, jedoch brachte Tornike Gorgiashvili das runde Leder – zum Glück – im leeren Tor nicht unter. Als bereits viele der mitgereisten Fans eine Niederlage befürchteten, schlug Routinier Patrick Wolf  eiskalt zu.

Ein versöhnlicher Abschluss eines eher matten Fußballabends, immerhin sind mit diesem 1:1 die Aufstiegschancen für Österreichs amtierenden Meister intakt. Das Rückspiel steigt am 3. August in der Grazer UPC-Arena.

Autor: Hans Jürgen Gernot Miggl