Die opulente  Bühne der Bregenzer Festspiele am Bodensee. (c) ORF / Bregenzer Festpiele / Dietmar Mathis

Opulentes Bühnenbild. (c) ORF / Bregenzer Festpiele / Dietmar Mathis

BREGENZ (20.07.2011). Die Seebühne der Bregenzer Festspiele verwandelt sich in diesem Jahr in ein Sinnbild Frankreichs um das Jahr 1789. Der Anlass: „André Chénier“, das bekannteste Werk des italienischen Komponisten Umberto Giordano, uraufgeführt 1896 an der Mailänder Scala. „Es ist, als sei André Chénier nur für die Seebühne komponiert worden. Diese Oper bietet die perfekte Mischung für diesen Ort“, zeigt sich Intendant David Pountney überzeugt. Es inszeniert der Brite Keith Warner, für das Bühnenbild zeichnet sein Landsmann David Fielding verantwortlich. Die Kostüme stammen von der Amerikanerin Constance Hoffmann, das Licht von Davy Cunningham. Am Pult der Wiener Symphoniker steht Ulf Schirmer, der zuletzt 2007 in Bregenz „Tosca“ leitete. Premiere von „André Chénier“ ist am Mittwoch, dem 20. Juli 2011, ORF 2 überträgt live-zeitversetzt am Freitag, dem 22. Juli, ab 21.20 Uhr. Für die Bildregie zeichnet Felix Breisach verantwortlich.

Bevor am Freitag „André Chénier“ zu sehen ist, zeigen ORF 2 und 3sat am Mittwoch, dem 20. Juli, um 12.00 Uhr die „Eröffnung der Bregenzer Festspiele 2011“: Diese gibt bereits einen Überblick über das Festivalprogramm, abwechslungsreich und kurzweilig inszeniert von Intendant David Pountney. Es spielen die Wiener Symphoniker. Mehr als 1.700 Festgäste werden zur einstündigen Eröffnungsfeier im Festspielhaus erwartet.

Das Landesstudio Vorarlberg bietet ausführliche Berichterstattung aus Bregenz, Radio Ö1 präsentiert auch heuer einen umfassenden Schwerpunkt vom Bodensee – u. a. am Donnerstag (21. Juli) mit der Live-Übertragung der„Achterbahn“-Premiere der britischen Komponistin Judith Weir.

Landesstudio Vorarlberg berichtet ausführlich

Neben einer ausführlichen Berichterstattung über die Eröffnung gibt es tags darauf eine Live-Außenstelle von „Vorarlberg heute“ aus Bregenz, u. a. mit Berichten über die Premiere des Spiels auf dem See und der Premierenfeier. Die ersten Premierenberichte bringt bei Radio Vorarlberg jeweils in den Frühausgaben der „Landesrundschau“ bzw. in „Guten Morgen Vorarlberg“, sehr ausführlich werden die Festspiele auch in der Sendung „Kultur nach 6 – Sommerzeit“ behandelt, werktags von 18.00 bis 19.00 Uhr auf Radio Vorarlberg.

Die Festspiele auf vorarlberg.ORF.at

Karin Stecher und Christoph Waibel berichten am Mittwoch, dem 20. Juli, erstmals live im Internet von der Eröffnung der Bregenzer Festspiele. Sie melden sich ab 9.45 Uhr mit Impressionen und Interviews vom Symphonikerplatz, ehe dann ab 10.30 Uhr der Festakt live übertragen wird. Berichte über die Premieren, Reaktionen des Publikums, Kritikerstimmen, Bilder der Premierenfeiern, Fernsehberichte zum Nachsehen und Radioberichte zum Nachhören – jederzeit abrufbar auf der ORF-Homepage unter vorarlberg.ORF.at.

Alle Festspieltermine sind auch im Internet unter http://oe1.ORF.at abrufbar.